Hammer Sahnetorte

So – es ist nun also alles festgetackert :

1. Ich habe mein Studienzeitmodell wieder auf Teilzeit 2 gewechselt

2. Ich habe den Studienwechsel zu Informatik B.Sc. beantragt ( greift nach Punkt 3 …)

3. Ich habe ein Urlaubssemester beantragt

4. Ich bin nur noch nebenberuflich Selbständig weil … jetzt kommt’s…

5. Ich hauptberuflich eine Festanstellung als Webdesignerin / IT Mitarbeiterin habe.

Hat sich alles irgendwie so ergeben. Ich kümmere mich nun also schon seit einer Weile um verschiedene PCs eines Unternehmens und erstelle jetzt deren HP neu. Coole Aufgabe. Spannend…. Viel auch via TV und viel in Homeoffice, affengeil.

… und lustig, denn ich habe mich schon mit der Maus der Buchhaltung angelegt. Das ist vielleicht ein widerspenstiges Teil. Geht nur manchmal, wenn sie Lust hat, oft auch super langsam. Wenn sie gar nicht mag, dann versteckt sie sich und kurz bevor man sie aus dem Fenster werfen will, spurt sie plötzlich 😀 . Und das liegt NICHT an der Batterie.

Daher habe ich jetzt schon ein schönes Arbeitspensum und ich bin super froh, dass mein Shop so prozessoptimiert ist. Sonst wäre das ja gar nicht möglich ebenmal einen 40h-Job anzunehmen. Nur das Studium dann auch noch dazu, das geht nicht. Aber ich weiss sowieso noch nicht, wie sich die Festanstellung entwickelt, also verschafft mir das Urlaubssemester jetzt einfach etwas Luft, um das mal auszuprobieren 🙂 .

Wer hätte gedacht, dass ich nochmal eine Angestellte werde …. Na – egal wie sich das alles dann weiterentwickelt, ich bin mir sicher, dass es mir in nächster Zeit nicht langweilig wird und ich eine Menge davon profitiere  …

Das wär’s dann mal wieder.

Ich werde wohl …

…. ein Urlaubssemester einlegen.

Total verrückt alles.

Was alles verrückt ist, das kann ich gar nicht schreiben. Aber nach einiger Überlegung glaube ich, dass es sinnvoll ist, ein Urlaubssemester einzulegen und danach sofort die Klausur im aktuellen Modul zu schreiben.

Plan ist also jetzt: erst einmal intensiv PHP zu lernen/üben, dann Qualitätssicherung klausurreif zu bekommen. Und im Januar den Studiengang  zu „Informatik“ wechseln. Und nach dem Urlaubssemester dann wieder richtig loszulegen. Habe ausserdem ins Teilzeitmodell 2 gewechselt. Also 2018 war ja studientechnisch der totale Reinfall.

Alles in allem bin ich aber total glücklich, alles läuft prima – nur das Studium gerade nicht. Daher finde ich das jetzt alles nicht schlimm 🙂

 

 

Die Milch und der Kühlschrank

Ich habe mich dabei erwischt, wie ich mir erzählte, warum ich momentan im Studium so hänge. Klar – alle Argumente waren schlüssig und nachvollziehbar. Dann aber ging mir auf, dass es doch total bescheuert ist, Gründe zu finden, warum es nicht geht.  Jeder kennt sicher die Geschichte mit der Milch und dem Kühlschrank. Man kann sich ewig aufregen, warum keine Milch im Kühlschrank ist. Besser ist, sich nicht weiter aufzuregen und sich zu überlegen, wie am schnellsten wieder Milch in den Kühlschrank kommt.

Daher habe ich jetzt ab 1. 10. einen Stundenplan, abgestimmt meine Familie und meine Arbeit. Und da gibt es auch keine Ausreden mehr. Egal ob ich Lust habe auf Qualitätssicherung oder nicht. Der Stundenplan wird eingehalten! Dazu eine genaue Vorgehensweise, was ich wann machen werde.

Kleine Schritte, langsam anlaufen. Milch – ich krieg Dich!

 

 

Schimmeln

Meine Art Urlaub zu machen bezeichnet mein ältester Sohn als „schimmeln“. Ich schimmle gern. Da lässt es sich nämlich so schön arbeiten und Ideen entwickeln … und eigentlich auch lernen. Ansonsten keine anderen Verpflichtungen, keine Termine, keine Menschen. Nur meine Familie, Landschaft, Sonne, ein Buch, mein MacBook, mein Iphone, mein Skript, mein Gehirn.

Wunderbar.

Allerdings muss ich zugeben, dass es mich etwas Überwindung kostet, das Skript in die Hand zu nehmen. Offen gesagt, ich hänge momentan ziemlich durch.

Eher lustlos sitze ich an Kapitel 2 und 3 von Qualitätssicherung und mir fehlt der Praxisbezug. Unter vielen Dingen kann ich mir nichts konkretes vorstellen. Und wenn ich keine Beispiele habe, dann ist der Weg in mein Gehirn sehr schwer. Diese ganzen Details – die Qualitätssicherung der Qualitätssicherung – puh – am Ende weiss ich nicht mehr was eigentlich überprüft wird. Die Software oder die Prozesse,  die die Software machen soll, oder die erstellten Artefakte oder der Prozess des Qualitätssicherns …  Ich habe den Eindruck, dass ich manchmal nicht aufmerksam genug lese. Und bei diesem Thema Texte oberflächlich zu überfliegen geht ja gar nicht.

Ich habe jetzt noch 1 Stunde Zeit, bis mein Mann vom Einkaufen kommt. Bis dahin will ich Kapitel 2 in (den wichtigsten) Stichworten in meinem Heft stehen haben. Wenn ich die Inhalte auf das allernotwendigste zusammengestrichen habe, dann steigt die Warscheinlichkeit, dass ich einen Überblick bekomme. Und wenn ich einen Überblick habe, dann steigt die Warscheinlichkeit, dass ich die Details in Schubladen packen kann und ich einem Durchblick näher komme.

Also hör ich jetzt hier auf und bin mal zur Abwechslung eine Runde fleissig. … ich versuche es jedenfalls.

Eigentlich hätte ich …

Jetzt wo ich so auf die letzten 5 Monate schaue, hätte ich wohl besser ein Semester Pause einlegen sollen. Aber bauäugig wie ich war, dachte ich, ich bekomme das schon hin. Wie man sieht, war das nicht so wirklich der Fall. Nachdem ich die letzte Klausur in Marketing gerade noch zum letzten Termin geschafft habe, habe ich danach gar nichts mehr studientechnisch auf die Reihe bekommen.

Immerhin habe ich nicht vergessen, dass ich aktuell studiere. Nur beinahe. Und ja – jetzt fängt es an: Mein schlechtes Gewissen. Es war ja lange still, weil ich einfach so viel um die Ohren hatte, dass es für mich richtig grenzwertig wurde. Aber jetzt langsam kehrt wieder etwas normales in mein Leben. Nennt sich Alltag. Und der Alltag ist jetzt richtig schön geworden. Und was auch richtig schön geworden ist, ist mein neuer Online-Klausur-Schreibe-Platz. Der sieht so aus:

*Freu*

Ok – jetzt muss ich nur noch was lernen, so dass ich da dann auch eine Klausur schreiben kann 😀 und sich mein schlechtes Gewissen wieder verzieht.

Heftig, dieses erste Halbjahr 2018. Aber seit Ende Juni geht es bergauf und ich bin zuversichtlich. Bau geschaftt, beruflichen Umzug geschafft, Kind auf einem guten Weg.

Jedenfalls, ihr werdet es nicht glauben, aber – seit letzten Dienstag habe ich Internet. Und zwar Glasfaser. Mit 100 MBit/s. So was von genial. Denn davor hatten wir gar nichts, nur ISDN. Allerdings dauerte dieses Sommermärchen genau bis Donnerstag Mittag, also ganze zwei Tage. Dann hatten wir nur noch geniale 0 MBit/s. Und dazu kein Telefon, da VoiceOverIP. Da war dann ISDN irgendwo doch besser. Die LineCard ist kaputt, eine Flächenstörung. Und da so ein Telekom-Techniker ja nicht jeden Tag in so ein Dorf kommt, dauert diese wahnsinns – 0 MBit/s – Geschwindigkeit noch bis Dienstag.

Ziemlich blöd, da ich diesen Anschluss beruflich nutze. Aber glücklicherweise habe ich ja noch mein Handy, das nun alles übernehmen muss.

Und nun zum Studium, welches sich langsam wieder einen Platz in meinem Gehirn erkämpft: Ich denke, ich wechsle wirklich den Studiengang. Mich machen die Module darin einfach wirklich an. Und ich studiere ja nur für mich. Ich muss nicht überlegen wie schnell ich studiere und ich muss nicht überlegen, was am besten bei einem zukünftigen Chef ankommt. Ich muss einfach nur das machen was ich will. Natürlich will ich alles. 😀 Aber jetzt will ich Informatik studieren. Also wechsle ich, auch wenn ich was zahlen muss für alle diese Wirtschaftsmodule. Und dann auch noch keinen dieser echt hart ergatterten Wirtschafts- ETCS – Punkte mitnehmen darf. 15 Stück. Puh. Schon gemein. Aber die waren ja auch nicht umsonst.

Ich brauche jetzt noch einige Wochen um meine Prozesse hier wieder zu optimieren, aber ich denke, dass ich jetzt wieder ins Studium einsteigen kann: Qualitätssicherung. Klausur dann im September. Das sollte realistisch sein.

 

Studiengangwechsel?

Eine kurze Meldung zum Stand der Dinge:

Langsam habe ich wieder einen Kopf für’s Studium. Meine Baustellen gibt es zwar noch und ziehen Energie, aber die eine ist nun fast fertig und in 3 Wochen startet mein Lagerumzug und die andere gebe ich ja gezwungenermaßen in professionelle Hände bin also aktuell passiver Zuschauer.

Und ich habe gelesen, dass die IUBH ab 1.1.2019 neue Studiengänge anbietet und da ist doch tatsächlich „Informatik“ und „Medieninformatik“ dabei ! Wie toll ist das denn??? Ich habe mich direkt informiert, ob ein Wechsel Sinn macht.

Ich habe jetzt fast die Hälfte der ETCS und wenn ich mir die Module des Informatik Studiengangs ansehe, dann sind da bis auf 15 ETCS alle gemachten Module dabei. Bei einem Wechsel muss ich also 15x 30 EUR zahlen  (also für jeden erreichten ETCS Punkt der nicht im neuen Studiengang ist 30 EUR), für die Module, die nicht im neuen Studiengang sind (Marketing, Kosten- und Leistungsrechnung, Zeit-und-Selbstmanagement) und dazu 290 EUR Wechselgebühr. Dafür muss ich mich nicht mehr mit diesen nervigen Wirtschaftsmodulen herumschlagen. Die sind zwar interessant, aber ich habe echt Probleme damit. Ich verliere also diese besagten teilweise sehr mühsam ergatterten 15 ETCS Punkte , habe also nur mehr 70. Ich würde jetzt nur noch die Module bearbeiten, die auch im neuen Studiengang sind und gleich mit Qualitätssicherung im Softwareprozess loslegen. Und ab nächstes Jahr Januar dann umsteigen.

Was meint ihr? Ist das doof? Oder bin ich inkonsequent wenn ich diesen Wirtschaftskram nicht durchziehe? Die Module im Informatik-Studiengang klingen wirklich interessant ….. 😀

Welches Modul ist nett zu mir?

Nett ausgedrückt liegen einige Horrorwochen hinter mir und noch einige Horrorwochen vor mir. Wobei ich Mitte dieser Woche eine Art Schlussstrich gezogen habe und ich mich damit abgefunden habe,  dass manche Dinge ambulant einfach nicht in den Griff zu bekommen sind. Insofern gebe ich mein Hauptproblem ab in die Hände einer Klinik. Somit habe ich zwar weiter eine hohe emotionale Belastung, kann aber sicher sein, dass es zum Besten aller Beteiligten ist.

Meine andere Baustelle geht die nächsten zwei Wochen ihrem Höhepunkt entgegen. Und hier muss ich sagen, ging in der Vorbereitung schon so viel schief, dass ich der totalen Verzweiflung nahe war. Aber wie immer bleibe und bin ich zuversichtlich, dass letzendlich alles zu einem guten Abschluß kommt. Allerdings habe ich mich die letzte Zeit so überhaupt nicht mit meinem Studium beschäftigt, sondern mit YouTube Filmen, die zeigen, wie man eine Ausgleichsschüttung vornimmt, eine Dämmung und einen Trockenestrich verlegt. Dazu musste ich mich auch mit den benötigten Materialen beschäftigen und der Planung. Als ich einem Bauarbeiter gegenüber erwähnte, dass ich den Boden innen selber mache, fragte er belustigt, ob er dabei zuschauen dürfte. Na toll. Warum soll es denn einer voll beruftstätigen, selbständigen, über 45-Jährigen Ex-Balletttänzerin und aktueller Wirtschaftsinformatikstudentin mit mehr oder weniger anstrengenden Kindern nicht gelingen, einen Bodenaufbau zu erstellen? Grr.  Ich habe glücklicherweise einen Dr.Ing. – Vater, der meine Planung abgesegnet hat und ich habe meinen Mann. Also warum nicht probieren? Mein Blog heisst daher momentan – „Ja das klappt – Bodenaufbau auf einer schiefen Bodenplatte ohne Durchzudrehen“.

Vorgestern habe ich über mein Studium nachgedacht und wie bescheiden es in 2018 gerade so läuft. Hat mich an 2016 erinnert, da habe ich nur 3 Klausuren geschrieben ( Februar,  August, Oktober). Es freut mich gar nicht, wenn das dieses Jahr auch so geht. Dienstleistungmanagement ist interessant, gerade auch, weil ich alle Unternehmen, mit denen ich so in Kontakt komme, auf den Prüfstand stelle. Mich natürlich auch. Aber unter den aktuellen Umständen kann ich mich einfach nicht lange genug und konzentriert genug mit diesem Skript beschäftigen. Und langsam bemerke ich, dass ich auf dieses Thema gerade absolut keine Lust mehr habe. Ich weiss nicht, ob es eine Lösung wäre – aber was ist, wenn ich Dienstleistungsmanagement einfach beiseite lege und ein anderes Modul anfange? Finanzierung zum Beispiel. Vielleicht fallen mir Formeln leichter im aktuellen Zustand.

Ich brauche jetzt ein Skript, das lieb zu mir ist. Ich habe allerdings den Verdacht, dass Finanzierung auch nicht nett zu mir ist. Und zum Schluß habe ich lauter angefangene Skripte und nix zuende gebracht. Das will ich auch nicht. Leider habe ich die beiden Mathe-Module schon fertig, das wäre was für mich gewesen.

Mathe: Lesen, verstehen, üben, merken, können.
Dienstleistungsmanagement: Lesen, verstehen, nicht merken, lesen, nix zum Üben, vergessen, lesen, nicht können, lesen, keine Ahnung haben, lesen, verstehen, immernoch nicht wissen. Keine Lust mehr haben.

Letztens habe ich meinem Sohn erklärt, warum es wichtig ist, dass es auch mal schwierigere Zeiten gibt. Wenn immer alles total toll läuft, gewöhnt man sich dran und findet es schließlich selbstverständlich. Daher sind so Zeiten die nicht funzen gut, da man es dann wieder schätzen kann, wenn’s rund läuft.

Ok – also ich wäre jetzt so weit: Ich kann es jetzt ganz sicher schätzen, wenn alles wieder schön klappt!

Dienstleistungsmanagement – immernoch

Die Bodenplatte 🙂

Leider muss ich sagen, dass ich mit diesem Modul noch nicht viel weiter gekommen bin. So ähnlich wie vor zwei Jahren versuche ich nur, nicht alles wieder zu vergessen. Ich habe aktuell zwei Baustellen – eine davon im wahrsten Sinne des Wortes. Und die ziehen so viel Energie, dass mir einfach der Kopf für’s Lernen fehlt.

Was Dienstleistungsmanagement betrifft, ist das wohl eigentlich ein Modul, welches relativ „einfach“ ist und – soweit ich das so gehört habe – auch mit recht guten Noten abgeschnitten wird. Mir fällt das Modul nicht so leicht. Das liegt wohl daran, dass einiges davon so selbstverständlich ist, dass ich manches einfach vergesse. Und bei diesem Modul muss ich ausserdem sagen, ist es das erste mal, dass ich mit Repetico überhaupt nicht klar komme. Ich habe mir nun – weil ich auch momentan so gut wie nicht zum Lernen komme – die Folien des Vodcasts ausgedruckt. Hier habe ich die wichtigsten Inhalte auf den Punkt gebracht – kompakter geht es nicht. Das versuche ich nun zu lernen und zu verstehen. Im nächsten Schritt lese ich dann das Skript. So hoffe ich, dass die Inhalte dann besser hängen bleiben.

Ausserdem fand ja ein Tutor-Wechsel statt. Die alten Tutorien ( also die Aufzeichnungen) sind von der Optik her gewöhnungsbedürftig, da der Tutor … etwas … übergewichtig rüberkommt. In Verbindung mit einer schlechten Einstellung der Kamera und einer sehr schwankenden Tonqualität ist das nicht immer so optimal.

Die neue Tutorin kommt da viel lebendiger daher. Ich hatte aber nur einmal die Energie,  eine Aufzeichnung anzuschauen.

Obwohl ich ja eigentlich Informatik studieren wollte und mich jetzt seit ewig mit so Wirtschaftsthemen herumquäle, kann ich nicht leugnen, dass Dienstleistungsmanagement nur so nach Praxis schreit. Und das ist bei mir ja bekanntermaßen gefährlich, weil ich natürlich alles mögliche sofort auf meinen Onlineshop anwende. Ich stelle freudig fest, dass ich die grundlegenden Dinge komplett richtig gemacht habe. Besonders auch meine Angewohnheit immer zu prüfen, ob ich an Stelle meiner Kunden dies oder jenes gut finden würde.

Die eine (erfreuliche) Baustelle wird hoffentlich bis Ende Mai mit ihren kritischen Komponenten überstanden sein. Wie lange sich die zweite  (unerfreuliche) Baustelle hinzieht, das weiss ich leider überhaupt nicht. Die nächsten 1 – 2 Monate werden zeigen,  wie sich das entwickelt. Leider liegt da die Hauptbelastung bei mir. Da mein Studium für mich etwas erfreuliches und schönes ist und das auch so bleiben soll, mache ich mir da jetzt keinen Druck. Natürlich habe ich einen Plan und ein „Soll“ – aber wenn ich das nicht schaffe, dann wird eben ein neuer Plan gemacht. Ich habe lange überlegt, ob ich hier schreiben soll, was aktuell dafür sorgt, dass ich am Limit bin. Aber da es in den Bereich eines meiner Kinder geht, finde ich habe ich nicht das Recht dazu.

Daher kann ich nur schreiben, dass ich die letzten 8 Wochen lernen musste, dass es Dinge gibt, die unfassbar sind. Nichts ist selbstverständlich, auch nicht das Selbstverständlichste.

In diesem Sinne, drückt mir bitte die Daumen, dass sich alle Baustellen schnell und gut meistern lassen. Ich möchte mich gerne wieder unbelastet meiner Arbeit und meinem Studium widmen können!

 

 

Alles anders als gedacht

Bin ich froh, dass ich die Marketing-Klausur Ende Februar noch geschrieben habe! Denn im März  lief alles anders als gedacht.

Zum einen habe ich beschlossen, statt Finanzierung und Qualitätsmanagement doch Dienstleistungsmanagement zu bearbeiten. Da kommt eine ganze Menge aus Marketing vor und ich dachte, ich kann das bis Ende März durcharbeiten. Dachte, dachte, dachte…

Immerhin besteht Dienstleistungsmanagement nur aus einem Skript. Das ist dann eher überschaubar. Bin jetzt bei Kapitel 4 von 5, aber Kapitel 4 ist riesig.

Tatsache ist aber leider, dass ich die letzten 4 Wochen nicht  wirklich zum Lernen gekommen bin. Warum, gehört nicht in den Blog. Ich hätte Psychologie studieren sollen und nicht Wirtschaftsinformatik. Naja, ich bin optimistisch und deshalb hoffe ich, dass sich das wieder normalisiert und das möglichst schnell.

Durch diesen Ausnahmezustand ist auch beinahe meine Marketing-Note untergegangen: eine 2,3 🙂  ist es geworden. Puh! Das hat mich total gefreut, weil ich einfach überhaupt nicht einschätzen konnte, wieviel Mist ich in der Klausur produziert habe.

Jetzt sind erst mal Osterferien und das entspannt die Lage sehr. Deshalb hoffe ich, die nächsten zwei Wochen auch mal vernünftig zum Lernen zu kommen.

Sorry, dass ich heute nicht mehr schreiben kann. Ich melde mich in einer Woche nochmal mit Infos zu Dienstleistungsmanagement.

 

Marketing Klausur

Waaaaaaaahhhhhhh – ich hab sie weggehauen. Und ich hoffe, sie kommt nicht wieder!

Das war heute aber auch so was von anstrengend. Ich hatte ja gedacht, ich schau mir tagsüber das Zeug nochmal friedlich an …  die Lücken und so. Und dann schreibe ich gegen 17:00 Uhr.

Falsch gedacht. Ich hatte den ganzen Tag meinen Sohn an mir hängen. Und da dachte ich dann schon so ab 9 Uhr, dass ich das nicht bis 17 Uhr aushalte. Es ist ja sowas von schwer, geduldig zuzuhören, wenn man tierisch nervös ist. Und mein Sohn ist aktuell leider sehr speziell…. der Hammer.  Ich habe also meinen Plan geändert und die Klausur auf 12 Uhr vorgezogen. Jeder Versuch mich kurz mal ins Skript zu vertiefen schlug fehl: „Mama, sagst du mir dann Bescheid, wenn die Klausur fertig ist?“ ,  „Mama, vergisst du das auch nicht?“ ,  „Mama, wenn du um x Uhr anfängst, wann kann ich dann wieder zu dir rein?“ ,  „Mama, wenn du dich um x Uhr noch nicht gemeldet hast, kann ich dann reinkommen?“ ,  „Mama, kann ich Dich was fragen?“ ,  „Mama, wenn ich deinen Wecker im Handy um x Uhr stelle, klingelt der dann auch im Flugmodus?“ ( TUT ER !) ,  „Mama, bist du nervös?“ , „Mama, kann ich dich während der Klausur nicht anrufen?“ , „Mama, was ist , wenn dein Büro-Telefon klingelt?“ usw.  puuuuh…. Zuvor hat er mir natürlich noch geholfen, meine Arbeit besonders effizient und schnell zu erledigen…. Zwischenzeitlich wusste ich nicht mehr, wer hier eigentlich nervös ist. Mein Sohn oder ich…?

Schließlich kam mein Mann und es war schon fast 12 Uhr:

Klausurbericht

Mein Mann und mein Sohn helfen noch, alle Spickzettelmöglichkeiten wegzuräumen und den Schreibtisch frei zu machen. Heute schreibe ich das erste mal auf meinem MacBook. Habe keine andere Möglichkeit: Meinem Arbeits-PC vertraue ich seit dem Festplatten-Crash nicht mehr, mein ehemaliger Buchhaltungsrechner hat keinen Monitor mehr – den hat mein Sohn. Ausserdem mag ich mein MacBook sowieso viel lieber als die PCs.

Als der Proctor sich meldet, nach nur 30 Sekunden Wartezeit ( Wow!) , werfe ich meinen Sohn und meinen Mann aus dem Büro. Immerhin hat mein Sohn jetzt eine genaue Zeitinformation. 100 Minuten gibt er mir jetzt Zeit ….

Der Proctor will meinen Pass sehen und den Raum. Er ist nicht auf Spickzettel-Suche. Aber selbst wenn, ich habe keine. Nirgends. Denn diese 2 Skripte Marketing sind so umfangreich, dass ich gar nicht wüsste, was ich alles auf einem theoretischen Spickzettel haben sollte.

Die Klausur ist so schnell freigeschaltet, dass ich das beinahe nicht mitbekomme. Es ist so schwer, von diesem „wer will alles was von mir“-Modus in einen Klausur-Modus umzuschalten. Vermutlich bilde ich mir das ein, aber es fällt mir immer schwerer. Leider habe ich total kalte Hände, Marke schweisskalt,  so das ich gar nicht richtig tippen kann. Ich lese also die Fragen und knete meine Finger und versuche zu verstehen um was es geht. Das Gefühl, die ganze Klausur noch vor mir zu haben und nicht zu wissen, was für Fragen noch kommen, finde ich besonders unangenehm. Früher hatte ich das gar nicht. Ich frage mich, ob es Strategien gibt, diesem Gefühl keinen Raum zu geben. Ich habe eigentlich keine Strategien, ausser Konzentration und den Willen, das zu schaffen. Schätze, wenn ich 20 Jahre jünger wäre, dann wäre das ganze angenehmer.

Bei zwei offenen Fragen ploppt ein fettes Fragezeichen auf.  Leider ist da eine 10 Punkte Frage dabei. Aber egal, ich schreibe irgendwas, auch bei der Frage bei der ich echt nichts weiss. Ich habe aber auch Glück und profitiere bei einer anderen Frage davon, dass ich mich gestern Abend noch mit der Percept Analogy Theorie beschäftigt habe. Dabei stehe ich generell mit all diesen komischen Theorien auf Kriegsfuß und besonders mit deren Namen. Meine Schemata im Gehirn stelle ich mir als Schubladen vor. Wo Schubladen vorhanden sind, kann ich prima neues Wissen dazu packen. Aber wenn keine Schublade für Theorie XYZ da ist, hey – wie schaffe ich dann das neue Wissen in meinem Hirn zu verankern? Im Grunde ist das die Hauptschwierigkeit, wenn man mit 40+ studiert.

30 Minuten vor Schluss quatscht mich der Proctor an, ob ich jetzt die Klausur abgeben will. „Hä?“ „Nein!!!!“ Er meint aber ich hätte sie abgegeben. Ich verneine und sehe beunruhigt auf die Zeitanzeige die normal weiterläuft. Bin ich jetzt schon so doof, dass ich nicht mehr mitbekomme, dass ich die Klausur abgegeben habe? Aber da bemerkt der Proctor, dass er mich verwechselt hat. Offenbar schreiben zeitgleich zwei Julias. Na toll. Er entschuldigt sich und sagt ich kann weiterschreiben. Das mache ich auch. Ich schreibe irgendeinen Schmarrn über Sekundärdaten ( keine Ahnung was damit gemeint ist und will ich jetzt auch nicht mehr wissen). Ich habe noch Zeit alles nochmal durchzulesen und tatsächlich noch MCs zu korrigieren…. hoffentlich nicht falsch.

30 Sekunden vor Ende gebe ich die Klausur ab und benachrichtige den Proctor  „NOW, I’m totally aber sowas von gefinished.“ Der freut sich und checkt meinen Mac. Es ist geschafft. Puh –  wieder einmal verschärfte Bedingungen. Ich fand es sehr nervig, mit diesen „heute letzte Möglichkeit zur Online-Klausur“- Gedanken im Nacken. Und dazu noch die aktuellen Umstände.

Klausur geschafft und ich gefühlt 10 kg leichter geworden!

Und weiter …

Wunderbar, dieses Marketing zu den fertigen Modulen zu packen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ich nicht durchgefallen bin.

Eigentlich wollte ich Qualitätsmanagement und Finanzierung machen. Tatsächlich aber ist es wirklich eine Überlegung wert, ob ich nicht  alle noch offenen BWL Module mache und dann alle offenen Informatikmodule. Ich muss da mal drüber schlafen. Hat alles seine Vor-und Nachteile.

Hach – wie schön ist das doch nach einer Klausur, vor allem, wenn an dem Modul nicht das Herz hing. Ich bin jetzt sowas von tiefenentspannt 🙂