… und zu Weihnachten die Note

Es hat sich ja schon ganz schön was getan, während meiner Klausur-Abstinenz. Jetzt wird man ja sogar benachrichtigt, wenn eine neue Note eingetragen wurde. Und dass das schon einen Tag nach der Klausur der Fall sein würde, wer hätte das gedacht?!

Und so habe ich mein schönstes Weihnachsgeschenk bekommen:

Eine glatte 1.0 mit 100% . Wie genial.  Ich bin erstmal ne Weile vor Freude durch das Wohnzimmer gehüpft. So was hatte ich ja noch nie! 😀

Das muss mich jetzt motivieren, bei den Videos zu Computer-Training nicht einzuschlafen …. und das ganze jetzt weiter durchzuziehen.

Schöne Weihnachten  🙂

Die Statistik Klausur

Ja, echt  – ihr lest richtig. Ich habe nach einer halben Ewigkeit wieder eine Kausur geschrieben. Eine Online-Klausur.

Aber von Anfang:

Also dieser Sprint hat mir so viel gebracht, nicht zuletzt auch der total interessante Austausch mit Mitstudenten, die sich gerade am gleichen Modul versuchten.

Dadurch bin ich vor zwei Tagen auch noch auf Stepik aufmerksam geworden. Ein Übungskatalog, zusammengestellt vom Modul-Tutor Leo, der, weil das Programm nicht mehr offiziell über die IUBH läuft, das privat weiter betreut. So viel schnelle(!) Reaktionen auf Fragen und so viel Übungsmaterial habe ich glaube ich noch nie gehabt.

Den Ablauf mit dem neuen Proctor-Anbieter für die Onlineklausur kannte ich ja noch gar nicht. Glücklicherweise hat mir eine nette Mitstudentin was darüber erzählt und mir einige Screenshots geschickt. Ich hatte nämlich total Sorge, dass ich aus Versehen plötzlich in die Onlineklausur gerate, ohne das zu wollen. Alptraum 🙂

Ich habe also auf der Proctor-Plattform mein Profil vervollständigt und über den Link „Probeklausur mit Proctor“ auch noch eine TB2 Probeklausur generiert. Denn ich habe mir eine neue externe Kamera besorgt. Da wollte ich unbedingt prüfen, ob das technisch alles funktioniert.

Die Probeklausur

4. Advent … Sonntag, alles so gemütlich und ich unter Hochspannung.

Als ich also alles vorbereitet hatte, hab ich die Probeklausur für die nächste halbe Stunde gebucht. Als es losging, wollte das System, dass ich Gotomeeting installiere. Die Proctorin war sehr nett und glücklicherweise hat sie verständlich gesprochen.  Sehr überrascht hat mich, dass diese ganzen Vorbereitungen mehr als 20 Minuten gebraucht haben. Den Termin hatte ich um 12:30 gebucht, um 12:15 Uhr hab ich auf den Link „Exam starten“ geklickt. Und dann hat dieser ganze Verifizierungs-Prozess doch glatt  bis 12:38 Uhr gedauert! Dann wurde die Probeklausur freigeschaltet. Technisch hat alles super funktioniert und ich hab mich dann eine halbe Stunde hingesetzt und was über den zentralen Grenzwertsatz und andere Dinge geschrieben. Einfach so um zu gucken, was mir alles sinnvolles einfällt. Dann habe ich die Klausur beendet und war eigentlich schon bedient für den Tag 🙂

Ach ja – bei der Probeklausur sind keine 2 Seiten Schmierpapier erlaubt. Ich muss die also weglegen :-D.

Bin danach eine halbe Stunde spazieren gegangen und bin dann nochmal die Gruppenaufgaben aus dem Sprint durchgegangen. Nach einem letzten Check, welche der vielen Formeln ich schon wieder vergessen habe, buchte ich schließlich die Klausur für die nächste volle Stunde um 16 Uhr.

Wer pünktlich schreiben will, muss also 15 Minuten vorher den Prozess beginnen. 15:45 Uhr, dann mal los.

Meine Statistikklausur

Mein Klausurschreibtisch

Der Packtisch hinter mir ...

Mein Schreibtisch ist perfekt aufgeräumt (Foto links) und meine ganzen Utensilien auf den Packtisch hinter mir abgelegt ( Foto rechts). Meine Kids wissen, dass sie nicht zu mir rein dürfen und hab sie nochmal gebeten, ihre Kämpfe nicht vor meiner Bürotüre abzuhalten. Nach dem Klick auf  „Exam starten“ schlägt mir mein Herz bis zum Hals. Aber sonst passiert erstmal nix. Ich hüpfe im Büro herum, um Stress abzubauen.

Nach 2 Minuten tut sich doch noch was. Ich soll Zoom herunterladen. Na super! Ich habe doch den ganzen Prozess mit GotoMeeting geprobt. Zoom hab ich schon, soll ich das jetzt nochmal runterladen? Ich klicke also trotzdem auf herunterladen und installieren. Danach passiert nix. Na toll. Nach einer Weile mache ich das gleiche nochmal. Aber es passiert wieder nix. Oh man also was soll ich denn jetzt tun? Wie bekomme ich Zoom zum Laufen? Nach dem dritten Versuch erscheint ein Link, mit dem ich eine Verbindung aufbauen kann. Tatsächlich –  ich höre eine weiblich klingende Stimme. Daher bin ich recht überrascht, als ich ein eindeutig männliches Gesicht sehe.

Der Proctor geht alles mit mir durch. Den Teil wo ich alles mit „ok“ für „habe ich verstanden“ bestätigen soll, verstehe ich nur zur Hälfte. Aber ist mir in dem Moment egal. Der wird die selben Regeln erzählen wie die Frau in der Probeklausur.

Schmierpapier habe ich wie angegeben 2 Seiten = 1 Blatt. Der Proctor fragt, wieso ich nur ein Blatt habe. Ich erkläre, dass 2 Seiten nicht zwei Blätter sind. Der Proctor meint ich darf zwei Blätter haben. Ich nehme mir also noch ein Blatt dazu. Nun habe ich 4 Seiten Schmierpapier. Hoffentlich gibt das keinen Ärger hinterher 😉 . Schließlich gibt er das Passwort zur Freischaltung der Klausur ein. Es ist ziemlich genau 16 Uhr.

Aber das Passwort ist falsch. Er entschuldigt sich vielmals und versucht es gefühlt noch weitere 10 mal, bis es beim 11. mal dann endlich klappt. Puh. Es ist 16:07 Uhr.

Die Klausur

Ich gehe die MCs durch von oben bis unten. Bis auf eine habe ich keine Probleme. Aber nach der 3. MC habe ich plötzlich Hunger. Na toll. Ich habe doch gefrühstückt. Naja, es ist nach 16 Uhr. Da ist es wohl kein Wunder, dass ich Hunger habe. Nur kann ich das jetzt gar nicht gebrauchen. Hätte ich doch vorhin beim Durchmarsch durch die Küche ein paar mehr Trauben gegessen…. Ich versuche das Gefühl im Magen durch 3 Schluck Wasser zu eliminieren. Klappt nicht so ganz, aber ich reisse mich zusammen und konzentriere mich. Die Angst, dass die nächste Aufgabe eine sein wird, die mich wie ein Ochs vorm Berg stehen lässt, sitzt mir beständig im Nacken. Immerhin bekomme ich keine Panik. Das liegt aber nur daran, dass ich zu jeder Aufgabe was weiß. Als ich bei einer Teilaufgabe der vielen 6 Punkte-Aufgaben unsicher bin, lasse ich sie weg und scrolle mal nach unten. Ich will wissen wie die 10 Punkte Frage aussieht. Und ich bekomme große Augen beim Überfliegen. Die kenne ich. Das ist eine aus der Musterklausur. Eine die nicht ging, weil sie einen Fehler hat und die Lösung hatte ebenso Fehler. Ich denke, das kann ja wohl nicht sein!

Ok, ich scrolle wieder hoch. Es sind noch zwei oder drei 6-Punkte und eine  8-Punkte Aufgabe offen, die muss ich jetzt zuerst machen. Mein Schmierpapier benutze ich und ich bin froh darum. Denn das gibt mir etwas Sicherheit und ein vertrautes Gefühl. Ich visualisiere, male eine nette Normalverteilung und schreibe die wenigen Rechnungen, die es gibt mal hin.

Schließlich lese ich die letzte Aufgabe Nr. 21 mit den 10 Punkten einmal langsam durch. Aha – die Aufgabe wurde korrigiert! Ich bin wirklich froh, dass ich mich gerade mit dieser hübschen Musterklausuraufgabe etwas intensiver beschäftigt habe. Und so kann ich sie lösen.

Tatsächlich kam eigentlich, bis auf vielleicht 2 oder 3 Aufgaben keine dran, wo gerechnet werden musste. Und diese Rechnungen waren dann auch eher bescheiden. Was nicht heißt, dass ich mich nicht vielleicht doch verrechnet habe. Denn im Verrechnen bin ich wirklich gut! Daher tippe ich jede noch so primitive Rechnung in den Online-Taschenrechner ein und hoffe, dass der Proctor das nicht mitbekommt.

5 Minuten vor dem Ende der Klausur bin ich fertig. Auch mit der Teilaufgabe, wo ich nicht weiß, ob meine Antwort richtig ist. Da habe ich wirklich bis jetzt keine Ahnung. Ich gehe die MC nochmal durch. Für die offenen Fragen ist dazu keine Zeit mehr. Ich bin jetzt auch ziemlich platt. Offenbar habe ich die letzten 90 Minuten vergessen zu atmen.

Die Klausur gibt sich selber ab und der Proctor quatscht mich voll. Ich verstehe irgendwie nichts und ich habe Probleme sein geschwafel nicht einfach nur als rauschen wahrzunehmen. Eine Frage wiederholt er dreimal und ich kapiere nicht was er von mir will. Ich antworte irgendwas, weil ich kann ihn doch nicht unendlichmal bitten, die Frage zu wiederholen. Er ist dann zufrieden, aber ich glaube es war nicht die Antwort auf seine Frage. Dann kommt die nächste Frage. Bei der dritten Wiederholung macht es klick. Da war irgendwas mit Scratch dabei. Mein Schmierzettel. Aha. Vielleicht will er ihn sehen. Ich halte ihn in die Kamera. Er wiederholt nochmal die Aufforderung, ihn zu zerreissen. Jetzt hab ich es geschnallt. Datenvernichtung im 21. Jahrhundert. Wahnsinn. Wie effektiv.

Ich habe nun einen kleinen Haufen an größeren Papierschnipsel in der Hand. Wie affig ist das denn? Kann ich doch wieder zusammenkleben wenn ich will. Aber der Proctor ist zufrieden und ich darf die Verbindung beenden.

GESCHAFFT! Gefühlt rutsche ich unter meinen Schreibtisch vor Erleichterung. Ich bin mit 100% Sicherheit nicht durchgeflogen.

Ich schwebe aus meinem Büro in die Küche. Wo sind die Trauben?

Beim Kauen überlege ich, ob ich die Aufgaben ausführlich genug beantwortet habe. Die Sorge überkommt mich, ob ich auch wirklich die Fragen beantwortet habe. Aber da ich sowieso nichts mehr ändern kann, schwebe ich weiter ins Wohnzimmer und beginne Chats mit meinen Leidensgenossinnen.

Fazit

Ich sollte nicht mehr vergessen eine Stunde vor einer Klausur eine Kleinigkeit zu essen. Ansonsten – die Klausur war machbar und ich habe einige Fragen wiedererkannt, die aus den Musterklausuren stammen. Der Schwierigkeitsgrad war, gemessen an den Aufgaben im Sprint  oder auch dem Repetitorium deutlich einfacher.  Wer die Repetitoriumsaufgaben rechnen kann und versteht warum dies oder jenes gemacht wird, der kann die Klausur gut schaffen.

Generell ist meine Vorgehensweise immer: Lass Dir von drei verschiedenen Leuten die gleiche Problematik erklären. Das geht prächtig mit youtube. Meist habe ich die Thematik dann kapiert und ich verstehe auch das Skript.

Nun bin ich natürlich gespannt, was ich alles für Böcke geschossen habe. Wir werden sehen.

Jetzt muss ich mich an Qualitätssicherung und dieses Computer-Training machen. Ausserdem liebäugle ich mit dem Gedanken, den IOBP1-Sprint im Januar mitzumachen, als Wiederholung. Hab alles davon vergessen. Weiß aber nicht, ob das geht.

 

Statistik Teams

Ich bin durch das gesamte Statistik-Skript und die Onlinetests gekommen! Und das Format des Sprints ist mein Liebling geworden.

Diese 6 Zyklen sind klug aufgeteilt auf die Skript-Kapitel. Ursprünglich haben sich um die 140 Studenten zum Sprint angemeldet ( laut Tutor) und beim ersten Tutorium waren auch über 80 live dabei. Das hat allerdings bis jetzt ( letzter Zyklus vor der Übungswoche) rapide abgenommen. In Teams aktiv ist nur ein kleiner Bruchteil. Eigentlich komisch, weil man sich ja „verpflichtet“ hat, aktiv mitzumachen.

Aber es machen genug viele auch aktiv mit und so ist es ein wirklich schöner Austausch. Das Beste aber sind die Aufgaben die vom Tutor bereitgestellt werden und die dann im Tutorium besprochen werden. Das hat einen wirklich großen Lerneffekt. Ausserdem hat der Tutor nochmal extra  Aufzeichnungen zu den wichtigen Themen in jedem Sprint bereitgestellt. Alles kompakt und in Kurzform. Oft auch nur Formeln und kurze Erkärungen. Die gilt es dann in den Aufgaben anzuwenden.

Bei Fragen kann man in Teams posten und jeder kann antworten. Den Tutor Marco kann man direkt anchatten, oder man packt seinen Namen mit @ in den Post. Dann liest er das auch und geht darauf ein.

Wichtig ist allerdings dass man verstanden hat, dass man den Inhalt des Skriptes erstmal alleine erarbeiten muss. Denn ansonsten kann man ja nicht die Aufgaben lösen. Ich fand Lektion 6 und 7 am schwersten und Lektion 9 steckt voller Formeln.

Ich habe alles soweit kapiert, habe aber die Formeln noch nicht alle im Kopf. Besonders nicht die von Kap 9. Aktuell sind wir fleissig weiter am Aufgaben lösen ( u.a. auch Repetitorium) und weitere Aufgaben und dann auch die Musterklausuren und so hoffe ich, dass sich das alles wirklich festigt. Bis Donnerstag will ich alle Aufgaben bearbeitet haben und nehme dann auch am letzten Tutorium teil, bei dem nochmal einzelne Aufgaben besprochen werden.  Dann ist der Sprint auch schon zuende. Und dann trau ich mich vielleicht auch an die Klausur.

Ich habe einige aufgezeichnete Tutorien ausserhalb des Sprints geschaut, sie sind bisweilen etwas zäh, aber plötzlich kommt dann doch immer überraschend eine super wichtige Information. Also muss man da etwas Ausdauer an den Tag legen.

Ansonsten freue ich mich soooo, dass das jetzt so flott ging. Ich wünsche mir, dass in den anderen Modulen auch überall solche Sprints stattfinden. Ich melde mich dann nächste Woche wieder mit einer Einschätzung wann ich mich an die Klausur traue. Ich bin ja bekanntlich ein Klausurschisser…. 😀

Statistik-Sprint

Statistik-Sprint – Maßnahme gegen mein Herumtrödeln… Ich bin mit dem Statistik Skript fast durch, fehlt „nur“ noch Kapitel 7 bis 9. Aber irgendwie wollte sich der Flow bis jetzt noch nicht so richtig einstellen, weil ich einfach so viel anderes Zeug um die Ohren habe und meine Energie dafür drauf geht, meine Kinder in den Allerwertesten zu treten.

Konkret heisst das, dass ich zum Ende des letzten Schuljahres die Nase voll hatte von den schrottigen Noten meiner Kinder. Haarscharf immer gerade noch das Klassenziel erreicht. Hier ein „Vorrücken gefährdet“ und dort ein „Vorrücken sehr gefährdet“. Na toll. Dabei liegt es nicht an den kognitiven Fähigkeiten, sondern an Interessenlosigkeit und Faulheit hoch 10. Also habe ich als mögliche Lösung die Online-Nachhilfe entdeckt. Zu Beginn skeptisch, aber mittlerweile total überzeugt: Logistisch einfach easy zu handeln: für 3 Kinder Nachhilfe zu organisieren geht eigentlich nur auf diesem Wege. Damit sitzen sie jeweils tatsächlich 45 Minuten konzentriert am jeweiligen Thema und das nicht nur am Abend vor einer Schulaufgabe. Wer ähnliche Probleme hat: Easy-tutor Online Nachhilfe.

Mein Augenmerk lag also wieder mal nicht auf meinem Studium, sondern auf der Planung der Nachhilfestunden ( wer, wann, mit wem und was – bei drei bedürftigen Kindern mit durchschnittlich je 3-4 bedürftigen Fächern schon eine Aufgabe…) – mittlerweile habe ich Material ohne Ende, verwunderte Kinder, und bisweilen sogar mal eine gute Note (“ Wow, ich habe ne 2 ….. ich hatte noch NIE eine 2 !!!“)

Aber: Wer tritt mich denn mal bitte in den Hintern? … Richtig. Keiner!

Also habe ich mich zum Statistik-Sprint angemeldet. Vom 16. November bis zum 12. Dezember im Galopp durch das Skript, mit Gruppenaufgaben, extra Material und extra Tutorien und am Schluss eine Woche Klausurvorbereitung. So hoffe ich durch den Gruppenschwung und den extra-Aufgaben, meinen Flow zu finden und im Dezember die Klausur zu schreiben. Grundsätzlich liegt mir Statstik, hat viel mit Mathe zu tun, und das mag ich ja bekanntlich.

Die Plattform für den Sprint ist TEAMS. Der Tutor kommt in seinem Einführungsvideo total gut rüber. Sieht also alles gut aus und ich freu mich drauf!

Bald mehr mit meinen Erfahrungen zum 1. und 2. Zyklus von insgesamt 6 Zyklen ….

 

Ich habe …

… immernoch keine Klausur geschrieben 🙁   …

Dafür war ich im Urlaub. 😀

… uuuund habe mir ein anderes Modul freigeschaltet: Statistik! In der Hoffnung, dass ich da jetzt mal ordentlich in die Gänge komme und sich das positiv auf die anderen Module auswirkt.  Das hat auch so ein bisschen geklappt. Immerhin bin ich jetzt bei Kapitel 6.

Mit dem Skript, auch dem Interaktiven, kann ich gut arbeiten. Deshalb habe ich mir auch noch kein gedrucktes Skript schicken lassen. Als ich auf der Seite war, wo man es neuerdings anfordern muss, da kam fett die Information, dass man doch auf die Umwelt achten soll. Uh – da hatte ich dann sofort ein schlechtes Gewissen und habe es nicht angefordert. Aber irgendwie fehlt mir dann doch was. Arbeitet von Euch jemand ohne gedruckte Skripte?

Die Vodcasts sind auch recht angenehm und kompakt. Bisher habe ich mir ausserdem noch einige aufgezeichnete Tutorien angeschaut. Aber so richtig warm bin ich damit noch nicht.  Diese Stimme kann ich leider nicht so wirklich lange aushalten. Vermutlich ist das Live besser.

Super finde ich, dass es ein Repetitorium gibt mit Übungsaufgaben, so dass man die Inhalte direkt anwenden kann und somit merkt, ob man es wirklich kapiert hat.

Aber mit dem Computer-Training hänge ich weiter herum. Ich wüsste auch nicht, mit was ich mir das Modul anerkennen lassen könnte.  Es gibt nichts offizielles, ausser natürlich meiner Selbständigkeit.  Aber ich habe einen kleinen Laptop, da ist Windows drauf und den nutze ich jetzt um immer alles sofort aus den Videos selbst auszuprobieren. Dann bleibt vielleicht auch was hängen von diesen Selbstverständlichkeiten.

Jedenfalls wird wohl Statistik meine nächste Klausur. Bei den Online-Klausuren hat sich ja auch eine Menge geändert. Ich bin überhaupt nicht mehr Up-to-date …

Aber damit beschäftige ich mich, wenn es soweit ist.

 

 

 

Computer Training

Oh man – ich dachte das mach‘ ich doch mit links …  Ich weiss auch nicht, aber das ist wirklich zäh!

Das ganze Modul besteht aus Lernvideos. Man möchte meinen, dass das doch prima ist, man sieht gleich alles, es wird alles gezeigt und hinterher weiss man sofort alles. Die Themen sind jetzt im Grunde auch nicht uninteressant. Aber einige fallen sehr in die Kategorie „Ich weiss dass man das machen kann und wenn ich es machen will, dann suche ich solange, bis ich gefunden habe, was ich brauche.“ Also ich merke mir das nicht.

Und so läuft eine Lerneinheit in diesem Modul ab:   Hey – ich bin motiviert, wach und habe LUST (Lust was zu lernen natürlich…) ! Und  fange an die Videos anzuschauen.

Nach ca. 10 Minuten werden meine Augenlider schwer.

Nach weiteren 10 Minuten habe  ich  Probleme meinen Kopf aufrecht zu halten.

Nach weiteren 5 Minuten säuselt das Video an mir vorbei. Ich bin mit meinen Gedanken schon woanders. Nach einer weiteren Minute muss ich erstmal schlafen.

Zuerst dachte ich, das liegt daran weil es zu heiss ist. Aber leider habe ich es noch nie länger als 30 Minuten geschafft, diese Videos zu schauen. Egal was wir für Wetter hatten. Oft passiert es mir auch, das im Lernvideo ein Stichwort fällt, was mich interessiert und ich mir dann sofort weitere Info holen will über zB. youtube. Und zack – bin ich zwar im Grunde mit dem Thema beschäftigt, aber nicht mit dem Modulrelevanten.

Und die Testfragen…. einfach grausam. Da soll man dann anklicken, auf welche Arten es möglich ist, irgendetwas zu machen. Äh. Ich kann mir das nicht merken! Wie Registerkarte XY heisst?! Unter welchem Menüpunkt ich dies und jenes finde…

Jedenfalls bin ich so gut wie überhaupt nicht weitergekommen. Hat jemand zufällig eine Ahnung, wie ich es schaffe da länger durchzuhalten? Und wie ich das Zeug behalten kann? Meist arbeite ich am Mac, habe also dieses Windows nicht ständig vor meiner Nase.

Jedenfalls muss was passieren, ansonsten schaffe ich das Studium in 10 Jahren nicht. Mein Sohn würde sagen, heul nicht rum! Aber sorry, ich muss das jetzt mal.

 

Es geht wieder weiter …

Nachdem ja das letzte Jahr in Bezug auf mein Studium recht stagnierend war und ich durch die Umstände gezwungen war, ein Urlaubssemester einzulegen, nehme ich meinen Weg wieder auf. Es hat sich recht viel ereignet, aber alles  auf Gebieten, die nicht hier in den Blog gehören. Und so hatte ich tatsächlich nichts was ich hier hätte schreiben können. Aber jetzt geht es wieder los.

Ich habe mir erlaubt, die letzten Wochen zur Abwechslung mal was ganz anderes zu tun, nämlich lesen – und zwar etwas was gar nichts mit meinem Studium zu tun hatte und mich trotzdem sehr gefesselt hat. Ein Buch (naja ebook) mit sage und schreibe 658 (nicht kurzen!) Kapiteln.

Dann halte ich jetzt auch noch einmal kurz inne und reflektiere, dass letztes Jahr im Juni eine problematische Zeit ihren Höhepunkt fand, wir aber richtig gehandelt haben und ich mich jetzt unversehens in der Rolle wiederfinde, einer anderen Mutter mit meinen Erfahrungen beizustehen. Schade, dass ich damals eine solche Hilfe nicht hatte – aber es hat mir auch gezeigt, dass wir diese Zeit recht gut gemeistert haben.

Mein Studium ist jetzt also nicht mehr Wirtschaftsinformatik, sondern Informatik und ich habe zwei Module in Arbeit, zum einen „Qualitätssicherung im Softwareprozess“ und neu „Computer Training“.  Letzteres ist aus dem ersten Semester. Ich habe ausserdem ja nochmal in das langsamere Modell gewechselt, aber da ich aufgrund des letzten Jahres sowieso völlig hinterherhinke, ist es eigentlich egal, denn überziehen werden ich sowieso.

Wie ist das doch schön, dass ich mich nicht stressen brauche, denn ich muss niemandem ausser mir Rechenschaft ablegen. Und so kann ich jetzt weiter paralell zu meinem Traumjob studieren. Tatsächlich hat sich mein Studium in zweifacher Hinsicht für mich schon total gelohnt – allerdings auf eine ganz andere Weise als jetzt vermutlich alle denken.  Ich schreibe aber nicht darüber, weil das nur mich was angeht. Ich will damit nur sagen, dass so ein spätes Studium für eine Menge Dinge gut sein kann und nicht nur für das Naheliegendste.

Aktuell habe ich zwei Module in Arbeit:

„Computer Training“ besteht aus lauter Videos über Windows 10. Es hat aber noch eine ganze Menge Zusatzmaterial, welches nicht Prüfungsrelevant ist. Windows 10 kenne ich nur aus „learning by doing“ und es ist irre einschläfernd Videos darüber zu gucken. Aber vielleicht taucht ja nochmal was spannendes auf, bin ja noch nicht durch. Bis Ende Juli will ich damit fertig sein.

Quailtätsmanagement hatte ich schon eine Weile bearbeitet, aber hier muss ich wieder neu anfangen, habe nämlich wieder (fast) alles vergessen.

Drückt mir die Daumen, dass ich meinen Flow wiederfinde …

Internet of Things

Im Februar habe ich mich … u.a. doch tatsächlich mit einem meiner zukünftigen Skripte beschäftigt. Zugegeben – nur kurz und oberflächlich, aber:

Internet of Things – hört man ja ständig neuerdings und ich wusste tatsächlich bis vor kurzem nicht so genau, was ich mir darunter vorzustellen habe. Jedenfalls war das richtig lustig: Kaum hatte ich ein paar Seiten gelesen, ging schon die Zukunft mit mir durch. Ich hatte so die Vision von Ware, die sich selbständig im Lager anmeldet und selber wieder abmeldet, so dass ich nie mehr Fehlbestände habe. Vollautomatisierte Permanentinventur.

Und als wir das dann so beim Frühstück diskutierten, überlegte ich, wie es denn so wäre, wenn sich der Kühlschrank mit der Waage verbindet und nur noch gesundes Essen ordert ? Oder nur passendes zum aktuellen Gewicht….

Na – ich denke da werden sich sicher eine Menge spannender Dinge entwickeln. Ob da alle so begeistert sein werden weiss ich nicht – einige meiner Ideen wurden nicht so freudig aufgenommen 😀 . Alles überwacht, alles optimiert – in einigen Bereichen sicher prima. In anderen weniger.

Nix Neues

Wie die Überschrift schon sagt – studientechnisch gibt es absolut nichts neues. Wenn man im Urlaubssemester ist, kann man sich weder in Care, noch auf myCampus einloggen. Im Skript lesen wäre natürlich schon möglich – aber komisch…. da hatte ich jetzt noch nicht so die Lust zu. Die kommt bestimmt noch 😉  … Statt in „Qualitätsmanagement“ zu schauen habe ich mehr Lust auf Ratgeber à la „so lernst du schnell und einfach“ , denn ich will ja wenn es wieder los geht effektiv sein. Vielleicht gönne ich mir als Schlafenslektüre dieses Buch hier: „Bestnote“ von Martin Krengel.

Tatsächlich habe ich also im Januar nicht die Bohne gelernt, jedenfalls nichts, was mit Informatik zu tun hätte. Hatte natürlich trotzdem genug zu tun – die Schneemassen hatten uns ja hier 3,5 Wochen Weihnachtsferien eingebracht, allerdings war ich dann schon froh, als sich die Lage wieder entspannt hat.

Das war’s auch schon wieder …

 

Rückblick und Ausblick

Luxus ist, wenn man die Möglichkeit hat, sich sein Leben zu formen.

Also habe ich für 2019 wieder einiges geändert. Eine Festanstellung ist offenbar nicht das gelbe vom Ei – aber dazu musste ich es auch erstmal ausprobieren. Selbst wenn es zeittechnisch problemlos geht, so stresst es doch, weil es sich nicht gut mit bestimmten Besonderheiten eines meiner Kinder vereinbaren lässt. Und das stresst mich dann.

Ich habe also ab dem 1.1.2019 keine Festanstellung mehr, sondern eine freiberufliche Mitarbeit, so dass ich die aktuell laufenden Projekte gut zu Ende bringen und bei Bedarf und Kapazität auch neue beginnen kann. Ich glaube das Modell passt besser zu mir.

2018 war ein recht anstrengendes Jahr,  zeitweise sehr belastend, zeitweise hoch erfreulich, beruflich gesehen sehr erfolgreich, studientechnisch leider der totale Reinfall. Ich habe nur 5 magere ETCS Punkte in einem Modul ergattert, welches im neuen Studiengang nicht vorkommt, und mir hauptsächlich den letzten Nerv gekostet hat.

Ich freue mich auf 2019 – und ich bin sooo glücklich über mein neues eigenes Lager! Ich bin eindeutig mein bester Unternehmensberater gewesen. Das macht mich auch irgendwie stolz. Meine lange Suche nach Input hat mich schließlich zum Studium geführt und das war eine wunderbare und fruchtbare Idee.

Nachdem 2018  allerdings eindeutig nicht das Jahr des Studiums war, will ich das 2019 wenigstens ausgewogen gestalten und mir mindestens 20 ETCS Punkte vornehmen. Offiziell starten kann ich ja erst Ende Mai, aber ich hoffe, ich kann doch schon vorarbeiten…

Jetzt wünsche ich allen meinen Lesern ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!