Gedanken zum Jahreswechsel

Das ging irgendwie wirklich schnell dieses Jahr. Es war ein gutes Jahr, in jeglicher Hinsicht. Und das freut mich total.

Studium aktuell:

Ich habe mich die letzte Woche aber sowasvon überwunden in dieses Marketing-Skript zu schauen. Okokok, klar es ist schon interessant, aber ich habe eine so kurze Aufmerksamkeitsspanne – das ist echt noch schlimmer als bei KLR. Mit einem Wort: Mühsam! Bin heute bei Kapitel 8 und somit ist Skript BMAR01 fast durch. Zwar noch nicht im Hirn, aber immerhin. Und nachdem ich ausgerechnet habe, dass ich mein Studium entweder gar nicht oder schlechtestens mit 2.7 abschließen kann, wenn ich ab jetzt nur noch 4.0 schreibe, denk ich mir, dass ich dieses Marketing einfach nur bestehen muss.

Ich habe für 2017 mein ETCS-Soll erfüllt, sogar mit 80 ETCS übererfüllt. Die Module bringen wirklich Wissen. Allerdings ist es so, dass sich dieses Wissen noch viel weiter in die Tiefe ausarbeiten lässt. Nur habe ich dazu keine Zeit. Erlich gesagt ist das etwas blöd. Also im Grunde lernt man also immernoch „an der Oberfläche“, um dann später in Projekten oder im Beruf in die Tiefe zu gehen. So eine Spezialisierung macht im Bachelor Studium wohl auch keinen Sinn.

Mein Studium ist aber nicht nur aufgrund der eigentlichen Inhalte überaus lehrreich für mich. Durch diese  zwei Panik-Anfälle in den Präsenz-Klausuren habe ich erfahren, wie sich soetwas anfühlt und wie irrational es ist. Und kann so manche Probleme meiner Kinder besser nachvollziehen. Hört sich vielleicht doof an, aber dafür bin ich wirklich unendlich dankbar!

Beruflich aktuell:

2018 wird ein wahnsinns spannendes Jahr mit grundlegenden Veränderungen was meinen Onlineshop angeht. Und ich bin super neugierig, wie das wird. Ich bin in der glücklichen Lage, eine solche Veränderung machen zu können, weil ich einfach total tolle Eltern habe, die flexibel sind um mich darin zu unterstützen. Damit erreiche ich zwei für mich erstrebenswerte Ziele. Eines davon habe ich aus dem Modul KLR  😀  …….. Genauer gehe ich aber nicht mehr drauf ein.

Privat aktuell:

Privat gibt es mich natürlich auch, aber nicht im Internet. Daher schreibe ich an dieser Stelle nur, dass ich nach einem Jahr Brot backen üben nun endlich den Dreh raus habe und zuverlässig jede Woche ein tierisch leckeres Vollkornbrot mit selbst gemahlenem Weizen zuwege bringe. Laut meinem Mann weiss ich zwar nicht, wo die Waschmaschine ist, aber Brot backen kann ich nun 😉

Neugierig, wach und mit positiver Grundeinstellung freue ich mich auf 2018 !

Schön, dass ihr meinen Blog mitlest und ich immer mal wieder Rückmeldungen in Form von Kommentaren oder mails bekomme. Für mich fungiert er teilweise als Ventil.

Mein Ziel bis Silvester 2018 sind 120 ETCS-Punkte.

Jetzt wünsche allen einen guten Rutsch, bis nächstes Jahr 🙂

 

Über Faulheit und total wichtige Dinge …

Heute muss ich mir wirklich mal einen Preis verleihen. Ich habe es doch tatsächlich geschafft, den ganzen Tag nichts zu lernen. Denn ich habe immer andere Dinge gefunden, die einfach total viel wichtiger waren. Und nun schreibe ich hier einen sinnlos-Post. Auch totaaal wichtig 😀 . Denn jeder von Euch muss ja unbedingt darüber informiert werden, dass ich nicht lerne.

Ha – Post geschrieben. Und nun?

Mist …..

Repetico-Fragen aus Marketing 1 wollen weiter angelegt werden,  damit ich das vielleicht doch noch nach und nach in mein Hirn bekomme. Will bis zum 31.12.17  damit durch sein.

Aber ich muss jetzt erst noch …

Festplatte aufräumen? Brot backen? Wäsche waschen? Was zum Naschen suchen? Für anstehende Aufgaben im  ereignisreichen Jahr 2018 recherchieren? Hach…*TrittInDenHintern*

 

 

 

Englisch

Puh –  fertig.

Ich hatte ja geschrieben, dass ich versucht habe herauszufinden, wie ich Einstufungstest und Leistungstest in Beziehung setzen kann. Rosetta Stone hat mir geschrieben „Keine Ahnung“, die Modulverantwortliche Vertretung hatte auch keine Ahnung und mir einen „Ansprechpartner“ angegeben, wo ich mir nur dachte, die haben wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank. Wer das war, schreibe ich hier aber nicht. Also habe ich mir überlegt, wer mir meine Frage vielleicht doch noch beantworten kann und da fiel mir das Prüfungsamt ein. Also habe ich dort meine Anfrage hingeschickt, und tatsächlich zwei Tage später eine fundierte Antwort bekommen:

Einstufungstest war B2, Zwischentest auch und wenn der 2. Leistungstest auch B2 ist, dann habe ich bestanden. Und jetzt habe ich auch verstanden, warum mir am Anfang C1 angezeigt wurde: Weil man immer Material bekommt der Stufe höher, weil man sich ja verbessern soll. Macht ja Sinn.

Der 1. Leistungstest – das habe ich ja schon mal geschrieben, war für mich tierisch anstrengend. Lauter neuartige Aufgaben und ein totaler Zeitdruck. Ich reagiere immer etwas panisch, wenn ich  sehe, dass ich gerade 6, 8 oder 12 Sekunden Zeit habe. Da ich den Test zuhause gemacht habe, war es zwischendrin auch mal nicht ganz so leise, so dass ich auch nicht alles gehört habe. Kids vergessen einfach von einer auf die andere Minute, dass man sie gebeten hatte, die nächsten 90 Minuten leise zu sein. Am schwierigsten fand ich, die Zeit korrekt einzuteilen. Es gab 7 verschiedene Abschnitte. Bei einem Abschnitt waren 40 Aufgaben zu lösen und man hatte dafür insgesamt 6 Minuten Zeit. Und die waren so schnell um, dass ich nur 30 Aufgaben geschafft habe. Ausserdem werden alle Sprechtexte nur einmal abgespielt. Wenn man also nicht sofort versteht, um was für ein Thema es sich dreht, dann ist das schon mal ungünstig. Das passiert leider sehr leicht, wenn man kurz mal unaufmerksam ist und den Anfang eines Satzes verpasst.

Aber da ich mit 560 Punkten gemütlich im B2- Bereich war, dachte ich, das sollte schon zu machen sein. Ich habe mich also heute ans Werk gemacht und etwas besser dafür gesorgt, dass mich keiner stört.

Und wisst ihr was? Ich glaube, dass das die gleichen Fragen waren, wie beim 1. Leistungstest. Manches kam mir total bekannt vor. Ich hatte also den Vorteil, dass ich wusste, welche Art von Fragen kommen und ausserdem, dass ich wusste, wo ich mich richtig beeilen muss. Dazu hatte ich die Texte aus dem letzten Abschnitt alle ja schonmal gelesen. Das hat mich echt entspannt und die Ruhe gegeben die Texte zu lesen und nicht durchzuhudeln! Ich habe zwar immer noch nicht alles im Detail verstanden, aber fühlte mich nicht mehr so überfahren. Ausserdem hatte ich das eine oder andere Wort nach dem 1. Leistungstest nachgeschaut 😀 . Dementsprechend besser ist das Ergebnis: 724 / 800 Punkten, das ist C1. Mein Leseverständnis ist signifikant gestiegen ! (Hm – klar – wenn man Texte echt liest und nicht panisch durchfliegt, dann steigt das Leseverständnis … )

Fazit:

Die 180 Stunden sind echt zäh. Und für mich hat das nicht so viel gebracht, wie ich eigentlich gehofft habe. Ich fand, dass der rote Faden in den Übungen fehlt, dass die Ressoucen total unübersichtlich bis unpraktisch sind, dass ich gerne normale Übungen zur Grammatik gehabt hätte und vor allem: Einen Bereich, wo man wirklich Vokabeln lernen kann. Sowas wie zB Phase-6. Positiv anzumerken ist, dass zu fast jedem Wort eine sofort-Übersetzung da ist und man sich die Aussprache anhören kann. Nach welchen Kriterien die eigene Aussprache bewertet wird, ist mir verborgen geblieben. Die amerikanische Aussprache habe ich kontinuierlich ignoriert. In C1 fehlen allerdings hier und da Übersetzungen und ich hatte auch mal den Fall, dass falsch übersetzt wurde. Ich hatte meist auch den google-Übersetzer offen, damit ich noch weitere Bedeutungen eines Wortes herausfinden konnte. Wer meint, dass diese ETCS „leicht verdient“ sind, irrt , ausser man greift zu unerlaubten Mitteln. Das kommt aber für mich nicht in Frage. Das einzige, was ich mir dann bei den zweiten 90 Stunden erlaubt habe, war, zwischen den Englisch-Fragen jeweils auch Kosten-und Leistungsrechnungsfragen zu packen oder Zähne zu putzen. Also ein stetiges „hin- und her springen“. Die reine Rosetta Stone Arbeits-Zeit war also für die zweiten 90 Stunden im Grunde nur 45 Stunden. Allerdings habe ich  auch mit anderen Vokabel-Lern-Apps gearbeitet die ja keinen Einzug finden in die 180 Stunden. Insofern denke ich war das ok. Vokabeln lernen mit Rosetta Stone hat bei mir leider gar nicht funktioniert. Da ist Phase-6 einfach viel besser. Ich bin jetzt einfach nur froh, dass ich das los bin. Und wer das Modul auch machen will ein kleiner Tipp: Es macht Sinn, sich den 1. Leistungstest guuut zu merken 🙂

Aktueller Stand

Ich hatte als Ziel für 2017 weitere 40 ETCS Punkte zu schaffen. Das habe ich übererfüllt, denn mit den 10 Punkten von heute habe ich 80 ETCS und das sind 10 mehr, als ich mir vorgenommen habe.

Jetzt arbeite ich an Marketing. Da gibt es so viele neue Begriffe, dass mir schon schummrig ist.

Hä?

Sicher fragt ihr Euch, was ich heute schon wieder schreibe, nachdem ich doch erst gestern Klausur geschrieben habe. Und dann auch noch so eine komische Überschrift. Hä?

Genau. Hä?

Ich habe eine typische nach-Klausur-Nacht hinter mir. Es ist einfach nur total nervig dieses ständige nachgrübeln, welche Fehler ich wo eingebaut habe, welche Vokabeln ich wann durcheinandergeworfen habe. Absatzkalkulation, Zuschlagskalkulation …. tstststs….  Menno. Da brauch ich nicht mal ins Skript schauen. Ich habe so versucht mir ein Beispiel an meinen Kids zu nehmen, die nach Schulaufgaben das Thema einfach abschließen können. Heute früh nun habe ich versucht, mich neu zu sortieren, mich neu zu motivieren, damit ich offen für Neues bin. Daher wollte ich in CARE mir die Übersicht anschauen, was alles noch kommt und was alles schon fertig ist. Und jetzt kommt’s :

Wohlgemerkt, das war so gegen 8:30 Uhr. ….. Und: Die Note für BKLR war eingetragen!!!

Eine 2,3 !

….  – neben Mathe2 nun mein schlechtestes Ergebnis. Aber hey – gestern war Sonntag! Also das war ultraschnell !!!! Und absolut genial, mit einer 2,3 kann ich zufrieden sein, ist nicht berauschend, aber für diese Menge an Stoff und meine Beschränktheit absolut in Ordnung.

Hahahaha !!! Der Hammer. Hat das schon mal jemand erlebt? Die Klausurnote nach noch nicht mal 12 Stunden online… Cool. Dabei habe ich eben davor in meinen emails die Bestätigung gefunden, dass ich die Klausur abgegeben habe und dass die wie alle eine Korrekturfrist von 6 Wochen hat.

Den Gedanken, dass die im Prüfungsamt vielleicht was verwechselt haben schiebe ich jetzt mal zur Seite.

Eigentlich wollte ich ja für Spezifikation Einsicht nehmen, weil ich wissen wollte, was es mit einer der Aufgaben mit dem Slash auf sich hatte. Leider habe ich die Frist verpasst, weil ich nur BKLR im Gehirn hatte. Ob ich jetzt wohl für BKLR Einsicht nehme? Schätze das ist sinnvoll. Denn ich bin wie immer neugierig, wie die richtigen Antworten ausgesehen hätten.

Hammer, Hammer , Hammer 😀

 

BKLR Klausur

Ich dachte schon ich werde das BKLR Modul ewig nicht los. Und Schuld war daran die Möglichkeit der Online-Klausur. Denn echt ein Nachteil ist, dass man die Klausur einfach und problemlos vor sich her schieben kann. Und BKLR ist dafür prädestiniert: es ist einfach nicht möglich die ganzen beiden Skripte in Perfektion im Gehirn zu haben! Also fühlt man sich auch nie klausurreif. Jedenfalls ging mir das so. Der Grund, warum ich die Klausur jetzt doch  geschrieben habe war, dass ich einfach nicht mehr in diese Skripte schauen wollte. Ich hatte es jetzt so über, dass ich mir dachte “ Hey – egal, weg jetzt mit der Klausur, sch…. auf die Note, sch … auf meinen sch…. Perfektionsdrang.“ Sorry für die vielen sch…..  – aber das ist es, was ich fühlte. Und jetzt habe ich es getan und wenn ich nicht überall total daneben gelegen habe, dann sollte ich auch bestanden haben. Aber eins garantiere ich Euch: Ich werde nicht ins Skript schauen, um zu sehen, was ich alles verbockt habe. Ich schaue da erst wieder ein, nachdem die Note online ist.

Und hier der Klausurbericht:

Leider hatte ich ja einen Festplattenschaden an meinem „Klausur-PC“ – der geht zwar noch mit der gespiegelten Platte, aber auch die ist mittlerweile 5 Jahre ( Dauerbetrieb!) alt und ich habe kein Vertrauen mehr. Und es wäre der Super-Gau, wenn während der Klausur ein Bluescreen auftritt und die zweite Festplatte abnippelt. Also habe ich mir den Arbeitsplatz meiner Buchhalterin zu eigen gemacht. Ausserdem hatte die Hoffnung, dass der „buchhalterische Geist“ meiner Buchhalterin auf mich überspringt …. 😀

Musste zuerst noch eine Menge aus dem Weg räumen. Papierablageteile, Kabel, Schubladen, Hängeordner. Schließlich war alles leer, nur mein Stiftehalter für die Positionierung des iPhones war noch da. Teamviewer aus. Also konnte es losgehen. Und ich musste nicht mal 5 Minuten warten. Echt super.

Zu Beginn will die Proctorin unter anderem sehen, ob ich nicht Spickzettel unter der Tastatur versteckt habe. Hab ich aber nicht. Also wird die Klausur freigeschaltet und ich fange an. Insgesamt kann ich mit den meisten Fragen was anfangen. Leider mit der 10 Punkte -Frage aus BKLR1 nicht. Ich schiebe die, wie auch 2 MC-Aufgaben von BKLR1 an das Ende der Klausur. BKLR2 ist auch ok – hier habe ich Probleme mit der 8 Punkte-Aufgabe. Irgendwann mitten in der Klausur ploppt der Chat auf. Die Proctorin kann mich nicht mehr sehen. Ich denke  „Hä, was meint die denn?“ Ich bin so in BKLR versunken, dass ich Probleme habe, in die Realität zu kommen. Ich ziehe aber den richtigen Schluss, dass das mit dem Überwachungs- iPhone zusammenhängen muss. Also gucke ich da drauf, sehe die Proctorin und schreibe verwundert „I can see you“. Sie schreibt, ich soll die Monitoring – App neu starten. Puh – ihr werdet lachen, aber ich finde es schwer, die App zu schließen und wieder neu zu starten. Glücklicherweise bin ich sofort wieder verbunden. Das hat nicht länger als eine knappe Minute gedauert. Bin froh, dass das so schnell ging und hoffe, dass es keine negativen Auswirkungen haben wird. Es ist aber nicht so ganz einfach, wieder in die Klausur einzusteigen. Schließlich bin ich durch und habe noch 33 Minuten. Ich versuche mich also an der 10- Punkte-Aufgabe. Schließlich meine ich zu wissen, wie die Antwort lauten könnte und was die von mir wollen. Allerdings modifiziere ich meinen Weg nach und nach, da mir so Stück für Stück wieder einfällt, wie der Rechenweg sein müsste. Leider weiss ich nicht mehr, wie die Zuschlagsätze berechnet werden. Na toll. Ich probiere ein paar Varianten durch und entscheide mich für die, die mir im Stress am plausibelsten erscheint. Ich schätze mal das war falsch, aber egal – so ein paar Punkte werde ich da schon bekommen. Und weil ich keine Lust habe mich die nächsten drei Tage über mich zu ärgern, werde ich das auch nicht im Skript nachlesen.

Ich werde mit allen Aufgaben gerade so fertig, Zeit zum nochmal durchlesen und Fehler korrigieren habe ich nicht. Trotzdem:  Ich bin einfach froh, dieses Modul fertig zu haben. Es ist wirklich total interessant, aber Klausur darüber zu schreiben ist einfach richtig blöd.

Der Online-Taschenrechner ist leider etwas nervig. Man muss  sich das Ergebnis immer merken, da der Rechner verschwindet, sobald man in die Klausur klickt. Wenn ich das nächste mal das Klausur-Fenster kleiner mache, hat daneben vielleicht der Taschenrechner Platz. So weit kann ich in der Klausur aber nicht denken.

Fein, dass BKLR durch ist, durchgefallen werde ich nicht sein. Hoffe ich jedenfalls. Die kurze Unterbrechung wurde protokolliert. Keine Ahnung wessen „Schuld“ das war.

Englisch

Ja, ich habe während ich BKLR vor mir hergeschoben habe, auch fleissig für Englisch gearbeitet. Allerdings habe ich mir etwas mehr Zeit gelassen. Und durchaus auch mal zwischen den Aufgaben Zähne geputzt oder  emails beantwortet. Es waren auch englische dabei 🙂 Jedenfalls habe ich es so auf 160 Stunden gebracht. Ich kann also theoretisch recht bald den 2. Leistungstest machen.  Den ersten habe ich nach 140 Stunden  gemacht. Zuhause. Und das war echt unangenehm. Nicht am Anfang, da war es einfach. Aber nach und nach wurde es immer schwieriger. Und ständig der Zeitdruck. Und dazu dann musste man noch kapieren, wie die Aufgabe zu behandeln ist. Es wurde zwar erklärt und ein Beispiel gezeigt, aber Zeit zum nochmal durchdenken bekam man nicht. Und mal eine kurze Verschnaufpause war auch nicht möglich. In einer Aufgabenart gab es 40 Aufgaben, ich habe aber nur 30 geschafft, obwohl ich eigentlich fand, dass ich schnell war.  Aber um alle 40 zu schaffen, hätte man die Sätze nicht durchlesen dürfen und auch nicht die Antworten, sondern sofort alles mit einem Blick erfassen müssen.

Später dann musste man sich Gespräche anhören und danach die richtigen Antworten ankreuzen. Es ist nicht einfach, sich unterschiedliche Inhalte zu merken. Und die Gespräche durfte man nur ein einziges mal anhören.

Jedenfalls lag der Schwerpunkt auf Leseverständnis und Hörverständnis. Grammatik und Vokabeln. Sprechen musste man nicht. Doof ist, dass man um weiter zu kommen eine Lösung anklicken muss. Auch wenn man gar nicht kapiert hat worum es geht. Und es ist tatsächlich nervend, wenn man eine ganze Reihe an Aufgaben nicht beantworten kann.

Am Ende hatte ich als Ergebnis 560 / 800 Punkte. Keine Ahnung wie das im Vergleich zu dem Einstufungstest zu bewerten ist, aber nachdem das auch B2 ist, müsste das schon in Ordnung gehen. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich das nicht genau wissen will. Der Support von Rosetta Stone hat mir geschrieben, dass sie keine Ahnung haben und ich doch bei xy (ohne email-Adresse) oder meinem Studienanbieter nachfragen soll. Aha. Also habe ich an die Verantwortliche für das English-Modul geschrieben und gebeten, dass Sie mir doch bitte einen Vergleich von Einstufungstest und 1. Leistungstest zieht und mir ausserdem mitteilt, welches Ergebnis ich erreichen muss, um das Modul erfolgreich abzuschließen. Leider ist die Verantwortliche momentan abwesend und die Vertretung hat nicht verstanden, was ich für ein Problem habe. Also habe ich nochmal erklärt was, wo, wie und warum mit Screenshot. Eine Antwort habe ich aber noch nicht erhalten.

Das war’s. Bin jetzt echt platt und morgen ist Montag….

Jetzt fange ich parallel zu Englisch schon mal mit Marketing an. Bis Februar muss ich damit durch sein, denn das Modul wird erneuert und sobald das neue buchbar ist, kann ich keine Online-Klausur darin mehr schreiben. Zu diesem Thema haben alle eine email bekommen, bzw es steht im Modul in MyCampus. Und was ich so gehört habe, ist Marketing ein ähnlicher Brocken wie BKLR.  Hier die Info für alle „Alt-Marketingler“:

 

Frust

So, also ok – hier kommt jetzt ein Frust-Posting.

Ich hatte ja knapp 10 Tage, um BKLR01 und 02 nochmal durchzugehen. Leider habe ich festgestellt, dass ich – nachdem ich BKLR2 das erste mal fertig durchgearbeitet hatte – große Teile von BKLR01 komplett vergessen hatte.  Tatsächlich lässt sich der Stoff zwar recht schnell wieder herholen, aber 6 Tage gingen dabei wieder drauf. Denn auch die Übungsaufgaben aus dem Repetitorium sind zeitraubend. Vor allem deshalb, weil viele der Lösungen ganz einfach falsch sind. Man rechnet also eine Aufgabe, denkt es müsste alles richtig sein. Ein Blick auf die angeblich richtige Lösung bewirkt ein ungläubiges „Hää???“. Und dann beginnt die Fehlersuche. Was habe ich denn nun schon wieder falsch gemacht?  Frust.  Es dauert dann natürlich eine Weile bis 100% feststeht, wo der Fehler in der „Musterlösung“ ist. Mich motiviert das aber echt nicht! In einer Musterlösung erwarte ich einfach eine Musterlösung ohne Fehler.

Ok – also es waren ja Schulferien und wir hatten zwei Feiertage, also dachte ich, dass ich BKLR02 doch vielleicht in drei Tagen durchbekomme mit Übungen und ich dann am 3. November online Klausur schreibe. Ich war also 2 Tage tierisch fleissig, habe den ganzen Tag gelernt, geübt, wiederholt.  Bis BKLR02  Kapitel 3 Ende.  Meine Kids  waren die Tage prima mit abwechselnd waghalsig durch die Gegend radeln und Computer spielen beschäftigt. Aber am Dienstag Mittag war dann Schluss. Mein Mann kam mit unserem volljährigem Sohn von gemeinsamer Kurzreise zurück und vorbei war es mit friedlich lernen.  Ab Mittwoch abend habe ich mich von meinem Ziel „Klausur am Freitag“ verabschiedet 🙁 . Donnerstag und Freitag hatte ich dann arbeitstechnisch leider auch echt viel zu tun. Also konnte ich erst wieder ab Freitag abend lernen.

Repetitorium

Und heute dann saß ich wieder an der Fehlersuche auch beim Repetitorium von BKLR02. Hey – es ist ja wirklich total schön Übungsaufgaben mit Lösungen zu haben. Aber wenn in diesen Lösungen teilweise ALLES durcheinander geworfen wird, plötzlich mit anderen Zahlen gerechnet wird als in der Angabe stehen, der spezifische Deckungsbeitrag plötzlich als relativer DB deklariert wird –  maannnn – dann frist das so die Zeit, das ist nicht mehr lustig! Um Platz zu sparen wird die Lösung auf engstem Raum zusammengepresst, was teilweise die Verständlichkeit enorm verschlechtert und bis an die Grenze des mathematisch falschem treibt ….

Dann habe ich mal einen Blick in Piazza geworfen: Eintrag über Eintrag mit irgendwelchen Fehlermeldungen über das Repetitorium von anderen KLR-Geplagten. Na toll. Motivation, komm sofort wieder her!!!

Kalkulatorische Abschreibung

Achja – und dann treibt mich der Sinn und Unsinn der kalkulatorischen Abschreibung noch in den Wahnsinn. Nicht, wenn die Wiederbeschaffungshöhe und die Abschreibungszeit gleich bleiben. Aber was ist, wenn die während der Abschreibung geändert werden? Darüber geht eine Aufgabe in der Musterklausur die meine logische Denke einfach nicht begreifen kann. Also Frust. Abschreiben ohne am Ende den Wiederbeschaffungswert hereinbekommen zu haben? Oder der umgekehrte Fall….   Ist es bei der kalkulatorischen Abschreibung egal was früher schon abgeschrieben wurde? Dann wäre das im Grunde  keine kalkulatorische Abschreibung, sondern eine scheuklapperische Abschreibung. Na egal – vielleicht schafft der Tutor es ja, mir darzulegen, warum es bei einer Änderung der Ausgangsbedingungen plötzlich egal ist, wie hoch letztendlich abgeschrieben wird.  Kosten, die so an der Realität vorbeigehen,  verlieren für mich ihren kalkulatorischen Sinn. Verursachungsgerecht hin oder her. Nur was kalkulatorisch Sinn macht sollte verursachungsgerecht verteilt werden. Wenn der eine oder andere Leser mir da einen hilfreichen Gedankengang oder Textlink schicken kann, gerne unten in den Kommentaren, oder auch per email. Ich kann nur hoffen, dass in der echten Klausur keine Aufgabe in dieser Art kommt.

Jetzt habe ich mich genug ausgekotzt. Ich mache mir einen neuen Plan und dann weiter ans Werk. Die Motivation kommt vielleicht wieder, wenn ich die Klausur abgegeben habe und KLR auf einen Handelsbetrieb anwenden kann.

… und ich kalkulatorisch Abschreiben kann wie es mir passt  … 🙂

…. sieht so aus, als bin ich etwas angenervt…. :o/

Da fällt mir gerade ein: Wenn es möglich wäre, BKLR01 und BKLR2 getrennt zu schreiben, dann wäre das wirklich sehr hilfreich. Wieso zwei Monster-Skripte in eine 90 Minuten Klausur gepresst werden müssen leuchtet mir gerade auch nicht ein.

 

Utopia

BKLR durchgearbeitet 🙂

Nur ganz kurz: ich habe mich letzte Woche so am Riemen gerissen, dass ich gestern schon das letzte Kapitel von KLR2 durchgearbeitet habe. Bin also durch und kann Klausur schreiben.

Haha – klar. Ich habe das meiste verstanden, aber können tu ich es noch nicht. Also bis ich Klausur schreiben kann, muss ich noch arg viel üben und arg viele Begriffe lernen und richtig benutzen können. Momentan fallen mir teilweise die grundlegendsten Grundlagen nicht korrekt ein, wenn ich sie formulieren will. Habe mir jetzt den 3. November als Klausurtermin gesetzt, muss mir ja irgendwie Druck machen damit ich weiter komme. In Youtube gibt es zu diesen Themen (Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, Prozesskostenrechnung, etc…)  immerhin haufenweise cooler Videos. Es ist eine große Hilfe darauf zurückgreifen zu können, wenn ich mal wieder auf dem Schlauch stehe.

Generell kann ich sagen: schade, dass ich dieses Modul so lange vor mich her geschoben habe. Es ist unglaublich interessant und hat einen direkten beruflichen Nutzen für mich. Witzig zu sehen, dass ich im Grunde letztes Jahr schon Prozessoptimierung betrieben habe  😀

Das war es auch schon, wollte Euch nur kurz von Utopia erzählen, habe nicht geglaubt, dass ich die drei Lektionen so schnell schaffe. Am Mittwoch ist Tutorial für BKLR2 Lektion 6 , nachdem ich bei L5 vor zwei Wochen nichts geschnallt habe, freue ich mich jetzt, dass ich das letzte Live Tutorium wieder wirklich mitnehmen kann.

MyCampus

Seit dem 4.10.2017 ist die Lernplattform CLIX mit MyCampus ersetzt worden. Optisch und auch funktional ein großer, großer Fortschritt. Tatsächlich war CLIX im Grunde fast schon ein wenig peinlich. Optisch nicht besonders ansprechend und stellenweise sogar unpraktisch. Mich persönlich hat das nicht so gestört, denn es zählen ja die Inhalte und nicht unbedingt, ob etwas optisch ansprechend ist. Aber wenn ich mich so beobachte, dann logge ich mich jetzt irgendwie viel lieber ein :-). MyCampus ist übersichtlich, frisch vom Design her, hat einen benutzbaren Kalender mit den anstehenden Tutorien. Dabei werden alle Module berücksichtigt, auch die, die man schon abgeschlossen hat. Kann ja sein, dass man mal aus Jux oder so nochmal in Mathe 1 reinschaut 😀

Online-Tests

Eine Wohltat sind die Online-Tests. Wirklich! Auch hier eine Steigerung der Übersichtlichkeit um 200%, man kann viel einfacher von Frage zu Frage springen und auch nach Auswertung ist es viel einfacher zu sehen, was richtig und was falsch war. Allerdings waren Anfangs noch dicke fachliche Fehler drin, so dass ich im ersten Test BKLR1 gleich durchgefallen bin. Aber ich konnte beim besten Willen keine falschen Antworten anklicken, nur um zu bestehen. Also habe ich das dem Tutor gemeldet und er hat es zur Korrektur weitergegeben. Letztens habe ich es nochmal probiert und diesmal auch bestanden.

Musterklausur

Offenbar wurden auch in einigen Modulen, darunter auch BKLR1 und 2 in MyCampus neue Musterklausuren zur Verfügung gestellt. Richtig toll! Die haben die gleiche Form wie alle neuen Klausuren. Natürlich finden sich auch die Musterlösungen. So kann man sich echt optimal vorbereiten.

Zoom

Ich hatte bisher nur ein Live-Tutorium in BKLR2. Ich habe keine Ahnung, wieso da plötzlich Kapitel 5 aus BKLR2 drankam, nachdem das letzte Live-Tutorium BKLR1 Kapitel 3 war. Das finde ich etwas schade, denn nun passen die Live Tutorien überhaupt nicht mehr zu meinem Lernplan. Die Tutorien von BKLR1 und 2 finden ausserdem nun immer abwechselnd statt, was zur Folge hat, dass die Live Tutorien sowieso nicht mehr lernbegleitend sind, ausser man plant für ein Skript 12 Wochen ein. Oder man lernt gleichzeitig in beiden Skripten, was fachlich aber sinnfrei ist. Jedenfalls habe ich von der Prozesskostenrechnung im Tutorium nicht wirklich viel kapiert. Das war etwas frustrierend. Aber auch nicht verwunderlich.

Insgesamt  war ich irgendwie enttäuscht von Zoom. Man kann den Chat und die Folien nicht gleichzeitig sehen ( oder ich bin zu doof, kann natürlich auch sein). Dann hatte der arme Tutor echt Probleme die Folien immer weiter zu klicken, musste dann offenbar immer „Umwege“ gehen, damit die nächste Folie angezeigt werden konnte. Also ich fand ja Adobe Connect nicht so toll – aber verglichen mit der ersten Erfahrung mit Zoom war das Meilen übersichtlicher. Aber vielleicht wird es ja noch besser. Zoom ist ja unabhängig von MyCampus – also mal sehen, was da sich noch tut.

Es wurde meist der letzte Durchgang an Online-Tutorien übernommen, so dass man für jede Lektion eine Tutorienaufzeichnung findet. Leider ist da kein Chat mehr dabei und so kann man die Antworten der Mitstudenten nicht mehr lesen. Das hat mich sehr irritiert. Bei den neuen Aufzeichnungen ist das auch so. Also hier ist schon noch Optimierungspotential vorhanden. Das habe ich auch in die Umfrage zur MyCampus-Plattform geschrieben.

Aktueller Stand

Ich habe mich nun bis zu Lektion 4 im BKLR2 durchgearbeitet. Ich habe auch schon die eine oder andere Übungsaufgabe aus dem Übungs-pdf gemacht. Allerdings kann ich nicht ganz verstehen, dass da immernoch so viele Fehler drin sind. Im Grunde lässt sich so eine digitale download pdf Datei doch schnell korrigieren.

Ich habe mir vorgenommen, bis Ende nächster Woche BKLR2 durchgearbeitet zu haben. Vermutlich ist das etwas utopisch, aber das wäre soooo toll, denn ich würde die Klausur so gerne in der Ferienwoche schreiben. Da ist alles etwas relaxter. Leider habe ich in letzter Zeit unter der Woche echt wenig Zeit für das Studium investieren können. Ich bin ständig entweder am Arbeiten, oder am „mit Kinder Hausaufgaben machen“ oder mit sonst irgendwelchen Aktivitäten unterwegs. Manchmal erwische ich mich auch dabei, dass ich, wenn ich super Zeit hätte was zu lernen,  irgendwelche anderen Dinge mache. Manchmal ist es auch wirklich gemein, was mir Zeit klaut – letztens habe ich bestimmt 30 Minuten verplempert, um eine sachliche email an eine Kundin zu schreiben, die nach Ablauf der Rückgabefrist völlig ramponierte Spitzenschuhe zurückgeschickt hat und das völlig in Ordnung fand. Oha – das gehört nicht hier hin 🙂 .

Jetzt nehme ich mir für die nächste Woche vor:

bis Mittwoch Kapitel 4 fertig
bis Freitag Kapitel 5 fertig
bis Sonntag Kapitel 6 fertig

und dann habe ich noch knapp 2 Wochen um alles zu üben und zu lernen und am 3.11.2017 plane ich die Online-Klausur.

Mir hat dieses Skript bislang viele interessante Aspekte aufgezeigt. Gerade was die weiter laufende Optimierung meines Onlineshops angeht finde ich dadurch genial viele Ansatzpunkte. Kostenmanagement – einfach unerlässlich.

Englisch

Ich muss noch 100 Stunden absolvieren. Wenn ich bis Ende Dezember fertig sein will heisst das jede Woche 10 Stunden! Gestern hatten wir Besuch aus Canada und ich habe mir wieder einen englischen Ast abgebrochen. Mein Gott, was ist das gemein. Ich wollte fragen, wie alt mein Gesprächspartner ist. Mir fiel aber nur „age“ ein. Also fragte ich: „What’s your age?“  Mein 11-jähriger Sohn neben mir entrüstet : „Mami – das heißt „How old are you?“ !!!  Hey – klar weiss ich das, aber in DEM Moment fiel mir das nicht ein. Meine Ausdrucksweise war wohl auch gültig, aber nicht üblich. Schätze Englisch wird nur was, wenn ich jemanden habe, mit dem ich permanent Englisch rede. Ich habe jedenfalls wieder festgestellt, dass ich das meiste gut verstehe, aber selber nicht sprechen kann, weil mir nie die Vokabeln einfallen.

Jetzt werde ich mich noch etwas mit Lektion 4 beschäftigen. Vielleicht schaffe ich es bis Utopia.

BKLR 1 durchgearbeitet

Ich hatte ja ein Zwischen-Ziel: BKLR1 fertig durchzuarbeiten bis Ende September. Hab ich auch beinahe geschafft. Am 31.September 😉 war ich durch. Das heißt jetzt allerdings nicht, dass ich auch alles kann. Ich kämpfe immernoch mit den Repetico-Fragen (also der Theorie). Ausserdem habe ich das Zusatz-pdf von der IUBH noch nicht annähernd fertig. Da stecke ich noch bei Kapitel 2. Ich denke, da kommen noch richtig viele Rechenaufgaben. Hoffe ich jedenfalls.

Total interessant fand ich Kapitel 6, die Teilkostenrechnung. Es lädt ja geradezu ein, das anzuwenden. Kann sein, dass es besser ist, alles erstmal an fiktiven Szenarien zu üben. Aber ich schätze ich kann der Versuchung nicht widerstehen, mir einen Excel-BAB zu entwicklen. Den kann ich mit Echt-Daten füttern, was natürlich tierisch spannend sein dürfte und das findet dann leichter den Weg in mein Langzeitgedächtnis. Ausserdem mag ich es, wenn man diesen dann immer weiter verfeinern kann. Liefert sicher interessante Erkenntnisse.

Am Donnerstag stellt die IUBH ja die Lernplattform um. Dazu haben wir schon einige Info-Emails bekommen. Ich freue mich natürlich schon drauf, gleichzeitig denke ich wehmütig, dass ich die Login-Maske, auf die ich seit zwei Jahren schaue, nicht mehr sehe. Ich habe nämlich genau vor 2 Jahren mein Studium begonnen 🙂 Wie die Zeit rennt… Zwei wirklich gute Jahre. Und das Studium hat da einen großen Anteil dran. Aber darüber schreibe ich mal einen eigenen Beitrag.

So, das war nur kurz heute, muss noch kurz mit Repetico lernen.  So ein Feiertag mitten in der Woche ist schon was feines. Ich denke, ich werde mich morgen erst noch weiter mit BKLR1 beschäftigen. Denn wenn ich gleich mit BKLR2 anfange, dann ist BKLR1 gleich wieder im Nirwana. Hm …. Ende Oktober Klausur, das kommt mir momentan noch echt utopisch vor. Da muss ich die nächsten drei Wochen BKLR2 durcharbeiten, dann noch einige Tage zum Festigen nutzen. Puh. Wenn ich so ne lahme Ente wie in BKLR1 bin, dann kann ich das knicken. Na, ich werde ja schnell sehen, wie ich mit dem 2. Skript zurecht komme.

Jedenfalls Zwischenbilanz: Ich habe zu BKLR letztendlich doch leichter Zugang gefunden als zu BWL.

 

Ergebnis Einspruch IREN

Ich war ja nun total darauf geeicht, dass ich irgendwann innerhalb der nächsten zwei Wochen Post von der IUBH bekomme bezüglich meines Einspruchs. Daher war ich ganz überrascht, als ich heute morgen eine email vom Prüfungsamt bekam:

Meinem Einspruch wurde teilweise stattgegeben. Also genau so, wie ich es gestern vermutet habe:

Bei Aufgabe 7 war mein Einspruch berechtigt, denn meine Antwort war richtig *yeah*. Da hatte die IUBH tatsächlich eine falsche Antwort als richtig deklariert.

Bei Aufgabe 10 war mein Einspruch nicht berechtigt und hier wurde auch nochmal genau erläutert, warum. Da hat die IUBH auch recht, wenn man genau nach dem Skript geht.

Das heißt also nun ganz konkret, dass ich 3 Fehler weniger habe :o) . Wörtlich heißt es in der email:

„Dem Einspruch wird somit stattgegeben. Die Punktzahl ändert sich von 81 Punkte (alt) auf 84 Punkte. Somit ändert sich der Prozentwert von 90,0% (alt) auf 93,3%. Laut unserem Bewertungsschema hat dies eine Änderung der Note von 1,7 (alt) auf 1,3 zur Folge. Die Änderungen werden wir umgehend in CARE eingeben.“

Gerade nach der Umstellung der Klausuren bin ich mir recht sicher, dass noch der eine oder andere Hochschul-Fehler in den MCs der Klausuren herumdümpelt. Daher mein Rat: Nehmt immer Einsicht. Ich nehme immer Einsicht, denn mich interessiert es sehr, was ich falsch oder richtig gemacht habe. Interessanterweise kommen da bisweilen echt überraschende Dinge zutage. Und wenn sich dann dabei noch die Note verbessert  – also das ist doch ein super Nebeneffekt!

Jedenfalls finde ich den Ablauf und die Transparenz des Vorgangs sehr gut. Die IUBH bezeichnet das übrigens als Überdenkungsverfahren, bei dem nach dem Entscheid auch kein weiterer Einspruch möglich ist. Daher wird der Entscheid auch sauber und klar begründet. Jeder Einspruch wird an den zuständigen Prüfer weitergeleitet. Der „überdenkt“ dann die Korrektur und gibt das Ergebnis innerhalb 6 Wochen an das Prüfungsamt zurück.

Ich habe ja bisher in fast alle meine Klausuren Einsicht genommen. Und ich muss sagen, die Prüfer bewerten durchgängig fair. In meiner Presslufthammerklausur hat der Korrektor einen klaren Flüchtigkeitsfehler (ich habe in einen Befehl das Jahr 2013 gepackt, obwohl es in der Aufgabe um das Jahr 2014 ging ) nicht berücksichtigt und das als „Presslufthammerbonus 😉 “ bezeichnet. Fand ich sehr nett.